Logo von Büro fr Systemanalysen Dr. Klaus Peter Möller

Zur Person:

Dr. Klaus Peter Möller wurde ein Jahr nach der Gründung des damaligen „Instituts für angewandte Systemforschung und Prognose e.V. (kurz ISP)“ Mitglied  im Verein, den Prof. Dr. Eduard Pestel  1975  zusammen mit 7 Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen gegründet hatte.

Als Prof. Pestel 1976 als Minister für Wissenschaft und Kunst in die niedersächsische Landesregierung eintrat, wurde Dr. Möller Geschäftsführer des Institutsbetriebs. Prof. Pestel blieb bis zu seinem Tode 1988 Vereinsvorstand. Bis 1999 war Dr. Möller Geschäftsführer des Institutsbetriebs, der sich bereits im Laufe der 80er Jahre zunehmend zu einer Bürogemeinschaft selbständig arbeitender Wissenschaftler neben dem die Außenkontakte wahrnehmenden Verein wandelte. Nach dem Tod von Prof. Pestel wurde der Vereinsname in „Pestel Institut e.V.“ geändert. Von 1999 bis 2006 war Dr. Möller in Personalunion Geschäftsführer und Vereinsvorstand, danach arbeitete er wieder als selbständiger Wissenschaftler innerhalb der Bürogemeinschaft. Diese hat er Ende Mai  2008 verlassen, er ist jedoch weiterhin Mitglied im Verein  Pestel Institut e.V.  

Dr. Möller kann auf mehr als 30 Jahre Arbeit und Erfahrung im Bereich der angewandten Systemforschung zurückblicken. Als Systemforschung wird eine Analyse- und Prognosemethode bezeichnet, die, mit Computermodellen die inneren Zusammenhänge komplexer Probleme abbildet und  deren wechselnde äußeren Rahmenbedingungen durch „Szenarien“ beschreibt. Weil mit Hilfe dieser Methode Probleme in allen Lebensbereichen untersucht und möglichst auch gelöst werden können, ist die Systemanalyse „interdisziplinär“, d.h. sie ist keinem der großen Wissenschaftsbereiche direkt zuzuordnen. Als Volkswirt und Wirtschaftswissenschaftler steht Dr. Möller der Systemanalyse besonders nahe, weil die Ökonomen auch schon vor dem Computerzeitalter mit „Modellen“ gearbeitet haben.